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New Female Vocalist?

Question: I've noticed that Katja doesn't appear on your website any more. Did she leave the band and does that mean that Antichrisis is without a female vocalist again? If so, have you already found a new vocalist or will the new album be without female vocals?

Sid: Yes, Katja has left the band a few weeks ago for personal and musical reasons, but without any hard feelings. We're still good friends and she's focusing on her work with Gaia Returns now, thus we've started looking for a new female vocalist, as the interplay of male and female characters has somehow become indispensable for capturing the spirit of many of our songs. Luckily a friend of a friend (big thanks to Markus Eck for his procurement) recommended someone he was sure to be just the right replacement, which is why I'm already in contact with the possibly new Antichrisis songstress - but we'll let you know as soon as everything's wrapped up. Anyway, "The Legacy Remains" will definitely contain female vocals...


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Schlosshof-Festival 2007

Meines Wissens war das Schlosshof-Festival die erste Veranstaltung dieser Art in Höchstadt an der Aisch, so dass diesem Mittelalterfest zwangsläufig die Professionalität der etablierten Festivals abging: Alles war eine Nummer kleiner, überschaubarer und familiärer - doch dafür brachte man dort erstaunlicherweise einen wesentlich besseren Sound zustande, als dies auf den Festivals in Abenberg und Veldenstein der Fall gewesen war.

Wie immer trudelten meine Süße und ich mit etwas Verspätung ein, so dass wie den Opener Nachtgeschrei verpasst hatten. Als wir den Schlosshof betraten, waren Merlons Lichter bereits auf der Bühne und gaben sich redlich Mühe, liessen das Publikum jedoch weitestgehend kalt, was an der leicht verunglückten Performance der Band lag: Da Sänger und Drehleierspieler PG ist nicht gerade der mitreissendste Frontmann aller Zeiten ist und die Restlichter - mit Ausnahme der Sängerin - so verloren wie bei Stromausfall im Proberaum agierten, wollte der Funke nicht richtig überspringen. Da halfen auch die hilflosen Tanzeinlagen der Sängerin nichts, die dank ihres peinlichen silbernen Flügel-Umhangs des Öfteren wie eine orientierungslos herumtaumelnde Alufolien-Fledermaus wirkte... Eigentlich schade, denn die Musik dieser Erlanger Combo setzte sich ansonsten wohltuend vom üblichen In-Subway-Extremo-Corvus-Sound anderer Mittelalter-Bands ab, doch infolge der farblosen Darbietung verpuffte deren Wirkung gänzlich!

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Diesbezüglich sah es Feuerschwanz, die auf Merlons Lichter folgten, gleich eine ganze Ecke anders aus: Schon beim Soundcheck sorgten sie für mehr Stimmung im Publikum, als die Merlons während ihres gesamten Auftritts erzeugten. Zugegebenermaßen ist eine Band mit einem Motto wie "Met & Miezen" in diskursiver Hinsicht mehr als nur peinlich; wer Schandmauls "Herren der Winde" zur nächstliegenden Flatulenz-Ballade umfunktioniert und darüber hinaus den Großteil des eigenen lyrischen Oeuvres deutlich unterhalb der mittelalterlichen Gürtellinie ansiedelt, sollte eigentlich gnadenlos gedisst werden - doch seien wir mal ehrlich: AC/DC, Led Zeppelin, Motörhead oder ZZ Top sind auch nicht gerade literarische Schöngeister und werden dennoch toleriert und anerkannt - und Feuerschwanz verbreiteten trotz ihres Schlüpfrigkeitsfaktors von +10 auf der nach oben offenen Debilitätsskala dermaßen gute Laune, dass man sich dem einfach nicht entziehen konnte: Also hinfort mit allen Dünkeln und hehren Anspüchen, dem fröhlich gröhlenden Nachbarn zugeprostet und abtanzen, bis der Medicus kommt!

Feuerschwanz machten jedenfalls alles richtig, was Merlons Lichter zuvor falsch gemacht hatten: Die ganze Band ging gnadenlos nach vorne und spielte für das Publikum, das im Gegenzug begeistert auf dieses Powerplay reagierte - und wenn Feuerschwanz so weitermachen, werden sie bei den Festivals der nächsten Jahre womöglich noch Headliner-Status bekommen!

Danach war Eric Fish dran, der mir solo wesentlich besser gefällt als mit Subway to Sally: Eigentlich macht er astreinen Liedermacher-Folk, bei dem er meistenteils englischsprachigen Songs sozialkritische deutsche Texte verpasst: Das hat zwar rein gar nix mit Mittelalter zu tun, doch weil er eben der Subway to Sally-Frontmann ist, hört ihm das Gothic-Publikum aufmerksam zu, das die Originalversionen solcher Stücke wie "Summer in the City" oder "Rocking in the Free World" vermutlich noch nie zuvor gehört hat und jeden langhaarigen Straßenmusiker, der dieselben Songs mit der gleichen Inbrunst vorträgt, vermutlich kaltlächelnd ignorieren würde...

Jedenfalls war es genau die richtige musikalische Untermalung, um sich mit Freunden zu unterhalten und ein Bierchen zu trinken; vom Schauwert her ging diese Art der Darbietung auf der Festivalbühne leider ein wenig unter, denn ein akustischer Set dieser Art ist nun mal eher für kleine verräucherte Musik-Clubs oder Kneipen geeignet, wo dann auch die entsprechende Stimmung aufkommen kann - vielleicht sollte Eric gelegentlich einfach mal im Strohalm in Erlangen vorbeischauen?

Schlosshof


Nach einer kleineren Umbaupause waren dann Saltatio Mortis angesagt: Diese hatten mich schon auf dem Veldensteiner Festival einige Wochen zuvor genervt, und obwohl deren Sänger heute besser bei Stimme war, hinterliessen sie auch diesmal wieder den Eindruck einer Band, die nur dem Trend hinterherläuft und gängigen Klischees zu entsprechen versucht, anstatt etwas Neuartiges zu kreieren oder Eigenständigkeit an den Tag zu legen. So boten Saltatio Mortis auch an diesem Abend wieder ein buntes Potpourri musikalischer Beliebigkeiten, das sie jedoch durch eine gigantische flackernde Lightshow aufzuwerten versuchten, bei der jedoch dermaßen hektisch zu Werke gegangen wurde, dass man für die etwaigen Epileptiker unter den Zuschauern nur beten konnte und sich unweigerlich fragte, welche Drogen der Mann am Lichtmixer wohl eingeworfen hatte.

Da es mittlerweile recht kühl geworden war, beschlossen wir, vorzeitig nach Hause zu fahren und bekamen daher von den Headlinern des Abends, Fiddler's Green, nichts mehr mit - aber mit dieser Band ist es sowieso so eine Sache: Würde man Bands die The Pogues, die Whisky Priests, The Men They Couldn't Hang, die Oysterband oder auch die Dropkick Murphys nicht kennen - ja, dann würde man Fiddler's Green höchstwahrscheinlich richtig gut finden... doch da man dummerweise all dieses Bands kennt, beschleicht einen bei Fiddler's Green das gleiche Gefühl als wenn man beim Frühstück statt Nutella einen NoName- Haselnuss-Schoko-Brotaufstrich vorgesetzt bekommt: Egal, wie dick man ihn auf aufstreicht oder was alles auf dem Glas steht - er kommt einfach nicht ans Original heran!

Fazit: Es war trotz allem ein sehr schönes und intimes Festival, das nächstes Jahr hoffentlich wieder eine Fortsetzung findet - uns hat es jedenfalls verdammt gut gefallen!

Veldensteiner Festival 2007

Und wieder ging es auf ein Mittelalter-Festival: Diesmal war Burg Veldenstein in Neuhaus an der Pegnitz angesagt, wo es zwar ein wenig kleiner und intimer zuging als auf dem Abenberger Feuertanz-Festival vor ein paar Wochen, doch nichtsdestotrotz herrschte auch hier eine äußerst angenehme Atmosphäre.

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Wie üblich waren meine Süße und ich etwas zu spät dran, so daß wir - nachdem wir unser Lager auf dem Festival-Campingplatz aufgeschlagen hatten - nur noch das Ende des Auftritts von Letzte Instanz mitbekamen. Aus diesem Grund kann ich nicht viel über die Band sagen, doch wer derart beherzt fortwährend “The Lion Sleeps Tonight” zitiert und zu guter letzt auch noch den definitiv besten Kiss-Song aller Zeiten - nämlich “I Was Made For Loving You” - in einer mehr als akzeptablen Version darbietet, kann so schlecht nicht sein...

Die danach auftretenden Saltatio Mortis hingegen brachten nichts, was man nicht schon tausendmal zuvor gehört hätte: Harte Metal-Riffs, mittelalterliche Dudelsäcke sowie farblose Vocals - und alles ohne den geringsten Funken von Originalität oder Wiedererkennungswert. Daher liessen wir uns lieber ein gutes Bier schmecken, anstatt weiter vor der Bühne herumzulungern - dort tauchten wir nämlich erst wieder auf, als es Zeit für meine ehemaligen Label-Kollegen (remember Ars Metalli?) Die Apokalyptischen Reiter war, und obwohl deren Musik nach wie vor nicht unbedingt meine Baustelle ist, spielten sie einen beeindruckenden Set, bei dem vor allem die Gesangsleistung des Sängers sowie das perfekte Timing der Band hervorstachen! Zwar verbreitete so manches ihrer Publikumsspielchen eher den Flair einer grenzdebilen Teenager-Geburtstagsparty, aber alles in allem war es ein äußerst unterhaltsamer Gig, der durchaus das Prädikat wertvoll verdiente.

Nun waren Schelmish an der Reihe, und obwohl sich der Mann am Mischpult jeglich erdenkbare Mühe gab, den Sound der Band zu verunstalten, war dieser Haufen für mich wie auch für meine Freundin eindeutig das Highlight des Festivals, denn obwohl auch Schelmish mitunter einer musikalischen “In-Extremo-fizierung” unterlagen und die eine oder andere Nummer am Start hatten, die zu sehr auf die üblichen Mittelalter-meets-Metal-Klischees setzte, brillierte die Band mit einer derartigen Spielfreude und gnadenlosem Powerplay, daß ihr auch der offenbar völlig taube und von allen guten Geistern verlassene Mixer nichts anhaben konnte.

Schelmish legten all das an den Tag, woran es Bands wie Saltatio Mortis mangelt: Originelle Rhythmen, einprägsame Songstrukturen, abwechslungsreiche Dudelsack-Melodien etc. Zwar sind auch bei dieser Band keine Gesangsvirtuosen am Start, doch wären Schelmish die Ersten, die dies auch zugeben würden - und dieses Manko machten sie durch jede Menge einfallsreicher und mächtig ins Tanzbein gehender Instrumental-Stücke wett; alles in allem eine tolle und mitreissende Performance, für die die Band völlig zu recht von einem hellauf begeisterten Publikum abgefeiert wurde!

Bevor daraufhin die Headliner Subway to Sally die Bühne betraten, ging eine längere Umbaupause voraus, während der sich das Wetter deutlich verschlechterte - möglicherweise hatte es schon geahnt, was sich gleich in musikalischer Hinsicht abspielen würde...

Wieso Subway to Sally über eine solch große Fangemeinde verfügen, werde ich nie begreifen: Vermutlich hat sich das jahrelange Touren der Band bezahlt gemacht, und man kann auch keinesfalls behaupten, daß die beteiligten Musiker und Musikerinnen ihr Handwerk nicht verstehen würden. Doch das Aufregendste am Auftritt dieser Band blieb die effektvoll in Szene gesetzte Lightshow, wohingegen die Musik so aufregend war wie eine Nacht am Oer-Erkenschwicker Hauptbahnhof: Es war schlichtweg die komprimierteste Form musikalischer Langeweile, die ich seit langem erlebt hatte - und mit einem Mal wünschte ich mir nichts sehnlicher, als daß ich meinen iPod mitgenommen hätte...

Daher zogen wir uns nach der Hälfte der Show und mit dem plötzlichen Einsetzen heftiger Regengüsse unter den Poffertjes-Stand zurück und kamen wenig später völlig durchnässt, aber mit einer Flasche Holunderbeerwein bewaffnet an unserem Nachtlager an, wo wir zu den Klänger der zuvor frisch erworbenen Schelmish-CD dem Regen lauschten und uns dabei den Wein schmecken liessen...

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Fazit: Trotz des Wetterumschwungs am späten Abend war es ein äußerst gelungenes und gut organisiertes Festival, bei dem wir uns lediglich einen anderen Headliner gewünscht hätten.

Serves them jolly well right

Year after year people think it's big fun to be cruel to animals - just like in Pamplona, where bulls are being driven through the streets to end up as sacrifice on the altar of machismo in the arena afterwards.

And year after year, something like this happens:

"Several men have been badly hurt in the San Fermin
bull-running festival in Pamplona, northern Spain.

The men are in hospital suffering from concussion and bruising after
being trampled on Friday.

Doctors said all casualties were in a serious condition in hospital; festival officials said they were injured when they fell under the hooves of stampeding bulls while running with the herd during a nine-minute dash through city streets to the Pamplona bullring.
Each year thousands of people flee bulls and steers in the nine-day festival."

In my opinion: Well done, bulls!

Bulls

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Will there be a new Antichrisis album?

Question: I checked your website, but I couldn't find any information about a new album with new songs. Are you planning to release such an album and will it be available in Poland?

Sid: Yes, we will be releasing our new album "The Legacy remains" as soon as possible. Although there have been some serious drawbacks in the past few months, we're still confident that everything will be ready and done just in time. Besides, our new distributor Twilight will take care that all future releases will be available worldwide as well.

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Bruce Springsteen's New Album

Bruce Springsteen's new live album "Live in Dublin" is simply amazing: I just watched the DVD-version and I'm still flabbergasted by the spirited cast and the professional performance of this bunch of brilliant musicians: Must be a dream to have a backing band like that!

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Bruce does a few new versions of some old classics like "Further on up the Road" and "If I should fall behind", but although these versions are very different from the originals, they're nevertheless fantastic. It's also great to hear and see that the musicians on stage really seem to enjoy themselves - and no wonder, because Bruce never pretends to be "The Boss" (which is anyway a rather unfitting nickname for an unpretentious musician like him!), as he invites every member of the band to show his/her skills! All in all an album/DVD that can't be recommended too much! I just wished I had been at one of these gigs!

Reartone's New Release

Our label Reartone has just released Fjoergyn's long awaited and highly recommended new album "Sade et Masoch": Check it out here.


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"An aural psychosis of doom, downfall and demise blended with an interstellar Dark Metal overdrive from terrifying outer space! Lyrically arousing as well as of abysmal artistic profoundity, "Sade et Masoch" is an opus magnum of hypnotic powers that no-one can elude! An indispensable chest of treasures for fans of Eisregen, Dornenreich and Type O Negative" 

(Markus Eck/Sonic Seducer)

Feuertanz-Festival 2007

Am Samstag waren wir auf dem Feuertanz-Festival auf Burg Abenberg, einer idyllisch gelegenen Hügelburg im mittelfränkischen Landkreis Roth. Da wir uns bei der Anfahrt etwas Zeit gelassen hatten, bekamen wir von Faun und Corvus Corax so gut wie nichts mehr mit, doch Katja, die bereits vor uns eingetroffen war, versicherte uns Stein auf Bein, daß Faun wirklich gut gewesen seien.

Pasted Graphic

Meine Süße und ich bummelten nach unserer Ankunft erst mal über den Mittelaltermarkt und bestiegen den Burgturm, bevor wir uns zu ASP vor der Bühne einfanden, und obwohl ich nicht allzuviele Songs dieser Band kannte, war ich von der ASP ziemlich beeindruckt: Sie spielten einen druckvollen und spannungsgeladenen Set, der mächtig ins Tanzbein ging, und konnten aufgrund ihrer sympathischen Performance trotz der für eine Gothic-Band ungewöhnlichen Lichtverhältnisse (die Sonne stand noch am Himmel!) und des miesen Sounds, der ihnen verpasst wurde (und der wie im weiteren Verlauf des Festivals zu hören war, sich sehr wohl besser gestalten liess!), das Publikum begeistern. Uns hat's jedenfalls so gut gefallen, daß wir uns ASP gerne nochmal am 15. November in Nürnberg im "Hirsch" unter hoffentlich besseren akustischen Voraussetzungen anschauen werden.

Nach ASP waren Tanzwut dran, die eine äußerst professionelle und ebenfalls zum Tanzen animierende Show boten: Seltsamerweise war deren Sound deutlich besser als der von ASP, obwohl Tanzwut definitiv schwerer abzumischen sind - ein Schweinehund, wer Schlechtes dabei denkt! Nichtsdestotrotz gingen Tanzwut ziemlich gut ab, doch die mangelnden stimmlichen Qualitäten von Sänger Teufel, der zwar ein guter Entertainer sein mag, in punkto Gesang jedoch eher nach rostiger Gießkanne klingt, liessen den Set auf Dauer etwas eintönig werden: Mit einem besseren Sänger würden die Songs von Tanzwut erheblich dazugewinnen!

Am späten Abend traten dann Schandmaul, die Headliner des Festivals, auf: Mittlerweile war es proppenvoll geworden, und so bekamen wir nur noch einen Platz am Seitenrand der Bühne. Spieltechnisch sind Schandmaul über jeden Zweifel erhaben: Da wackelt nichts, und es gibt keine schiefen Töne - doch mit ihrem Songmaterial geht es mir genau so wie mit Blackmore's Night: Eine halbe Stunde lang klingt alles ganz nett, aber genau wie bei Zuckerwatte verpufft die anfängliche Begeisterung ziemlich schnel! Am Besten gefiel mir im Verlauf des Sets "Die Tür in mir", wohingegen "Walpurgisnacht" gänzlich verpuffte. Bei aller Kritik muss ich Schandmaul jedoch zugute halten, daß sie einen eigenständigen Sound kreiert haben, der sie deutlich von anderen Bands dieses Genres unterscheidet und über einen hohen Wiedererkennungswert verfügt.

Da wir nach dem Auftritt von Schandmaul noch keinerlei Lust verspürten, das Festival zu verlassen, fanden wir uns auf dem Burghof ein, wo Feuerschwanz aufspielten und dabei von Feuerschluckern und Gauklern begleitet wurden. Dabei überraschten mich Feuerschwanz positiv, denn noch vor 2 Jahren auf dem Veldensteiner Burgfestival ging mir diese Band tierisch auf die Nüsse - doch hier, im kleinen Rahmen des fackelbeschienenen Burghofs, rissen Feuerschwanz das Publikum mit ihrem stimmungsvollen Mittelalter-Set richtiggehend mit, wofür sie auch völlig zu Recht mit "Flughafen"- und "Gorgonzola"-Rufen abgefeiert wurden!

Nachdem Feuerschwanz und die Gaukler sich in den wohlverdienten Feierabend bzw. Feiermorgen verabschiedet hatten, wollten wir uns noch Eric Fish anschauen, der bereits im Festsaal der Burg zu spielen angefangen hatte, doch da im Saal keinen Platz mehr gab, setzten wir uns kurzerhand draußen vor dem Fenster auf eine Bank und lauschten dem Künstler von dort aus. Ich hatte Eric Fish solo zuvor noch nie gehört und mir eigentlich nichts besonderes erwartet, daher war ich ziemlich erstaunt, als mir da ein traditioneller aber nichtsdestotrotz souverän vorgetragener Folk-Set zu Ohren kam. Leider bekamen wir nur noch den letzten Teil des Auftritts mit, der mit einer Cover-Version des unverwüstlichen Neil Young-Klassikers "Rockin' in the Free World" endete, und nach einem weiteren Spaziergang diurch die mondbeschienene Nacht begaben wir uns schliesslich zu unserem mobilen Schlafplatz am Fuß der Burg.

Fazit: Ein sehr schön gestaltetes Festival mit jeder Menge Schauwert und einem musikalisch durchaus abwechslungsreichen Programm, wobei meiner Favoriten eindeutig ASP und Feuerschwanz waren.

Where can I purchase "A Legacy Of Love Mark II"?

Question: I live in Brazil and I can't find "A Legacy Of Love Mark II" anywhere in the record stores here. Is there a way to get it via mail order from Germany?

Sid : Of course - "A Legacy Of Love Mark II" is distributed world wide by Playbaker. You'll find the reasonably priced album at Playbaker's online store here.

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Übersetzung von "Goodbye To Jane" und "The Farewell"

Frage: Ich finde eure Mucke echt klasse... nur leider hab ichs nicht so mit dem Englischen und wollte euch daher mal fragen ob ihr zu "The Farewell" und "Goodbye to Jane" auch deutsche Liedtexte habt?

Sid: Aber klar doch - hier kommt die Übersetzung von "Goodbye To Jane":

Schau das Mädchen am Boden
wie es den Regen beobachtet
der gleich einem Rinnsal aus Blut am Fenster entlangläuft

Über den Boden verstreut
liegen mit schwarzem Stift gezeichnete Bilder
die ein gefesseltes Kind ohne Mund zeigen

Ihre Mutter ist Einkaufen gegangen
und sie betet
daß ihr Vater nicht nach Hause kommen möge

Doch kein Gott hat sich je um Jane's Gebete gekümmert:
Ihr Vater kommt zurück, um mit Jane zu spielen!

Sie schliesst ihre Augen
um vor sich selbst zu fliehen
wie sie geschändet und missbraucht am Boden liegt

Es hätte keinen Zweck, sich irgendjemandem anzuvertrauen:
Wer würde Jane schon glauben?

Hass steigt in ihr empor
denn sie hat dies nicht verdient:
Ist es etwa ihre Schuld
daß ihr Vater diese Spiele spielt?
Verzweifelt versucht sie dahinterzukommen
was sie wohl falsch gemacht haben könnte

Schau das Mädchen am Boden
das es nicht länger ertragen kann
von lüsternen Händen besudelt zu werden

Ein solches Leben bedeutet ihr nicht viel
Der Gürtel um ihren Hals zieht sie sanft hinweg

Er schliesst die Tür
denn sie scheint nur zu schlafen
doch diese kranken Spiele werden nie wieder gespielt werden

Niemand konnte erklären
was mit Jane geschah:
Sie war nur eines von vielen Millionen Mädchen:
Leb wohl, Jane!

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Und hier der deutsche Text von "The Farewell" ("Der Abschied"):

Ich wollte auf dem Gipfel des Berges leben
doch ohne Dich ist es dort nun kalt und einsam

Ich wollte in den Ozean der Liebe eintauchen
doch stattdessen strandete ich am Ufer der zerbrochenen Träume

Für Dich sang ich die Lieder des dunklen Schwans
und jede Zeile, die ich schrieb, war ein Schlag meines Herzens

Für immer brennend auf dem Scheiterhaufen der Liebe
Hör nun auf zu schlagen, mein blutendes Herz
denn dieses Messer stach zu tief
und so versuche ich ein letztes Mal
meinen Atem anzuhalten

Einst brannte ein helles Licht im Leuchtturm meines Herzens:
Ich gab Dir so viel mehr als nur meine Liebe
und Du brachst so viel mehr als nur ein Versprechen

Unser Planet versank so verheerend
in den Nebeln der Zeit
Es gab keinen Schatz am Ende des Regenbogens zu finden
irgendwo hinter Andromeda

Ich habe bis zum Ende des Dezembers gewartet
doch ich werde nie wieder ausreiten:
Das Kind der Wintersonnenwende
wird in einer Mitsommernacht unbemerkt entschwinden

Mögest Du nun also kommen, mein ach so romantischer Engel
und kyrahnische Hymnen für mich singen
mich in Deinen Armen halten
mit welkenden Blüten bedecken
und mich hinunter zu meiner geliebten See tragen

Ich bin müde
so unglaublich müde
Bitte warte für mich unter der Mitternachtssonne
wo ich wieder singen und tanzen werde
und wo mein Lachen erneut
von den Bergen klingen wird

Oh, wie ich versucht habe
zu glauben
wie ich liebte und darum kämpfte
diesen Traum festzuhalten;
wie gerne ich leben wollte:
Doch nun gehe zurück an einen Ort
wo Liebe mehr ist als nur ein Wort aus fünf Buchstaben

Und nun
da ich die Erinnerung an Dich
zum Abschied küsse
fange ich an
das Licht zu sehen...


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Musikalische Einflüsse

Frage: Was sind eure musikalischen Einflüße bzw. Lieblingsbands?

Sid: Meine Einflüße sind vielfältiger Natur: Ich höre sehr gerne klassische Musik von Komponisten wie z. B. Beethoven, Wagner, Rossini, Lassus oder auch Palestrina, wohingegen ich aus dem Bereich der zeitgenössischen Musik Bands bzw. Interpreten wie The Pogues, Bruce Springsteen, Hidden Cameras, Tindersticks, The Good The Bad & The Queen, The Killers, Radiohead, The Clash, The Mekons, The Jam, Them, Joy Division, Blondie, Soft Cell, Social Distortion, Mink de Ville, Dead Can Dance, Mountain Goats, EA 80, Jonathan Richman, The Ramones, Sex Pistols, Magnetic Fields oder auch The Divine Comedy bevorzuge.

Näx: Beeinflußt wurde ich früh von der Salsa- und Andenmusik meiner peruanischen Mutter, was aber bei meinen heutigen musikalischen Aktivitäten so gut wie nie hörbar ist. Die frühen Pogues haben da schon hörbarere Spuren hinterlassen. Als musikalische Bezugsperson muß ich Tom Kannmacher nennen, der schon in den 70er Jahren auf traditionellen Instrumenten Musik gespielt und aufgenommen hat. Er hat mir auch die Bedienung der Uilleann Pipes beigebracht.

Musik, die ich gerne höre, weil sie mich berührt, stammt vor allem von der Bothy Band, Planxty, Liam O'Flynn, den frühen Pogues, Celtas Cortos und wer sonst noch irische Musik spielt oder sie mit jedweder anderer Musik verbindet. Daneben höre ich gerne den frühen Grandmaster Flash, Molotow Soda, Perotin, Afro Cuban All Stars, Dead Can Dance usw.

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