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Cantara Anachoreta (DCD)
(Tunguska - Twilight)
2010

Musicians:

Sid: all instruments, vocals
Willowcat: vocals
Remastered by Harris Johns

Tracklist:

CD 1:
1. Prologue: Vitae At Threswald Anachoreta In Mortem
2. Baleias
3. Descending Messiah
4. Requiem Ex Sidhé
5. The Endless Dance

CD2:
6. Beautiful Wolves
7. Goodbye To Jane
8. Her Orphaned Throne
9. Epilogue: Arcanum In Anchorage

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"Als dieses in vielen Belangen ungewöhnliche Werk 1997 erstmalig bei einem dem Underground huldigenden Frankfurter Tonträgerverlag namens Ars Metalli erschien, war solcherlei Kunst noch etwas absolut Nonkonformes. Ja, der vollmelodisch verspielte Folk Metal dieser ambitionierten Band samt seinen erhebend theatralischen Auswüchsen war etwas richtig Besonderes – bis dato hatte man so etwas in dieser Art noch nicht vernommen. Der hochinteressante Mix aus groben bis mittelgroben und zuweilen klaren männlichen und bezaubernd anmutigen weiblichen Gesängen ergänzt den keltisch angehauchten und kunstvoll geschmiedeten Dunkelstahl von Antichrisis nach Maß – daher sollte diese überfällige Wiederveröffentlichung einem erlesenen Zirkel von entsprechenden Adressaten eigentlich höchst willkommen sein. Denn es geht betont kunstsinnig zu hier – und der überwiegende Großteil des hörbar heidnisch beseelten Liedmaterials ist gar dermaßen zeitloser Natur, dass es nicht nur für ernsthafte Charaktermenschen großen Hörgenuss mit sich bringt. Sehr eigenständig umgesetzte Querverweise in Richtung Pagan-, Doom- und Gothic Metal samt dezent-modernem rhythmischem Beiwerk verdeutlichen das jederzeit vernünftig und zweckbezogen geartete Bestreben der Beteiligten, aus ihrem Gebräu individuelle beziehungsweise betont eigenständige Essenzen verströmen zu lassen.

Prägnante Spezialität von Antichrisis: Immer wieder setzen hitverdächtige melodische Passagen, erfüllt von berauschend eingängigen Mitpfeif-Parts sehr edle Klangtupfer ins erdige Geschehen – mit besinnlich akzentuiertem Rezitativ wird zudem für erquickliche Stimmungen gesorgt, die man eher selten erleben darf. Als Originalpressung mittlerweile ziemlich schwer zu erhalten, erblickt diese wertvolle Ausnahmeveröffentlichung nun also erneut das Licht der Welt – als grafisch beachtlich nobel aufgemachtes Doppel-Digipak, in dem gleich zwei CDs stecken. Als Bonuslied fungiert der Song „Beautiful Wolves“ – ein ebenso hörenswertes Stück in einer Überlänge von elf Minuten, welches zu damaliger Zeit wohl nicht mehr auf die Originalscheibe passte. Auch erfreulich: Der Sound des Albums wurde von keinem Geringeren als Altmeister Harris Johns amtlich aufpoliert. Sehr angenehm fällt aber auch die Neuversion des Frontcover-Artworks ins Auge, grafisch exzellent umgesetzt und hervorragend zur Grundstimmung der Musik an sich passend. Selbst für das inliegende Begleitbüchlein wurde viel illustratorische Mühe aufgewendet.

Verantwortlich zeichnet für dies alles das neu gegründete Berliner Kleinlabel Tunguska Music, welches nun von derselben Person betrieben wird, die damals schon mit besagter Firma Ars Metalli die erste Pressung von „Cantara Anachoreta“ herausbrachte. Wahre Liebe zur Musik ist eben nicht zeitlich begrenzt, kennt sozusagen keinerlei Verfallsdatum – und eine auserwählte Schar von Herzblutmenschen kennt das zum Glück auch nicht anders."

http://www.metalmessage.de/Reviews3/antichrisis2.html

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"Ob Antichrisis der aktuellen Metal-Generation noch ein Begriff sind, wage ich fast zu bezweifeln. Denn nach ihrem grandiosen Debüt 1997 “Cantara Anachoreta”, das aufgrund der Pleite des Labels Ars Metalli schnell nicht mehr erhältlich war, und zwei weiteren Veröffentlichungen via Napalm Records verschwand die Band völlig von der Bildfläche. Außer einer Neufassung des letzten Albums und so einigen Gerüchten ließen sie fast eine Dekade nichts von sich hören und so verblasste auch der Name Antichrisis langsam. Jetzt geht es allerdings wieder mit großen Schritten voran, denn ein neues Album ist in Arbeit, ein neues Label ist mit Tunguska gefunden und zum Einstand bei dieser neuen Berliner Tonschmiede wird nun das längst vergriffene Debüt der westfälischen Celtic Doom/Pagan Metal-Formation neu aufgelegt. Die Doppel-CD enthält zusätzlich das Stück “Beautiful Wolves”, das es auch Kapazitätsgründen damals nicht auf das Album geschafft hat.

“Cantara Anachoreta” bietet eine innovative Mischung aus Doom und Gothic Metal mit keltischer Folklore, bei der auch frühe Pagan Metal-Einflüsse zu erkennen sind. Schwerfällige, düstere Riffs und grimmiges, sehr gewöhnungsbedürftiges Keifen treffen auf sanften Frauengesang, akustische, lockere Gitarren- und Keyboard-Parts und verträumte, ergreifende Melodien. Die meist langsamen, recht simpel, aber sinnvoll und stimmig strukturierten Kompositionen erschaffen sowohl einzeln als auch in ihrer Gesamtheit eine düstere und drückende Atmosphäre, die jedoch von unzähligen hoffnungsvollen Momenten aufgehellt wird, sodass der Hörer sofort von ihr gefangen genommen und von den verschiedenen auf ihn einprasselnden Emotionen und Eindrücken hin und her gerissen wird. Das zusätzliche zwölf-minütige Stück “Beautiful Wolves”, dessentwegen das Re-Release als Doppel-CD erscheint, passt sich mit seinen galanten Wechseln der Stimmung und den abwechslungsreichen Vocals zudem optimal in “Cantara Anachoreta” ein und jeder Fan des Albums wird auch sofort Zugang zu diesem Titel finden.

Doch Vorsicht, wer das erste Mal ein Ohr für Antichrisis riskiert, sollte sich vor Augen führen, wann das Original-Album erschienen ist, denn streckenweise strotzt “Cantara Anachoreta” nur so vor Kitsch und würde, erschiene es im Jahre 2010, vermutlich lange nicht so gut ankommen, wie damals.

Schade zwar, dass das zwischenzeitliche CD-Wechseln dem Gesamterlebnis des Albums einen unschönen Schnitt verleiht, doch bei einem so außergewöhnlichen und überlangen Werk wie “Cantara Anachoreta” ist das zum Einen technisch einfach nicht anders möglich und zum Anderen sowieso absolut verzeihlich.

Neben der musikalischen Überarbeitung, für die Harris Johns, der bereits mit Bands wie Kreator oder Sodom zusammen arbeitete, verantwortlich ist, wartet die Neuauflage zusätzlich mit komplett neuem Artwork auf und kommt als schickes DigiPack mit zusätzlichen Linernotes in den Handel. Wer also damals nicht die Möglichkeit hatte, das Album zu erstehen, sollte hier auf jeden Fall zuschlagen, doch auch, wer sich mit Antichrisis noch nicht näher befasst hat, kann diese Gelegenheit nutzen und sich dieses extravagante Werk im ansprechenden neuen Gewand mal zu Gemüte führen."

http://www.metal.de/cdreviews.php4?was=review&id=14917

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"Das ursprünglich 1996 via Ars Metalli veröffentlichte Debütalbum des Ein-Mann-Unternehmens Antichrisis war seit Jahren vergriffen. Insofern macht die nun vorliegende, von Altmeister Harris Johns ansprechend remasterte Neuauflage, absolut Sinn, zumal die Songs von "Cantara Anachoreta" den Test of Time allesamt glänzend bestanden haben. Das hier Gebotene gehört nach wie vor zum – vor allem gesanglich – Intensivsten, Emotionalsten und Besten, was jemals hierzulande in der Schnittmenge aus Gothic-, Dark- und Doom Metal veröffentlicht wurde.

Die Neuauflage wurde um den fast zwölfminütigen, sehr starken zusätzlichen Titel „Beautiful Wolves“ erweitert und kommt als Doppel-CD im schmucken Digipak mit komplett neuem Artwork."

http://www.rockhard.de

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“Es war das Jahr 1997, als ich zum ersten Mal mit der Band Antichrisis konfrontiert wurde. Genau genommen war es der Song "Descending Messiah", der sich damals auf einem Gemeinschafts-Sampler der Label Invasion Records, Hammerheart und Ars Metalli befand. Und obwohl das schon eine ganze Weile her ist, erinnere ich mich noch recht gut daran, als ich den Song zu ersten Mal hörte. Die ungewohnte Liaison aus Doom, Gothic und Folk war etwas vollkommen Eigenständiges, das sich definitiv in keine Schublade pressen ließ. Und sie war faszinierend, mitreißend und voller Emotionen. So simpel der Song auch aufgebaut war, über "Descending Messiah" hätte man einen Aufsatz schreiben können.

Meine damalige Freundin hatte sich “Cantara Anachoreta” dann auch schnell gekauft und ich bekam die übrigen Titel zu hören, die der einen bekannten Nummer im Grunde in nichts nachstanden. Mit beeindruckenden Spielzeiten zwischen sechs und zwölf Minuten atmeten alle Kompositionen eine geheimnisvolle Aura. Tiefgründige Texte wurden in grundlosen Growls, heiserem und emotionalem Kreischen, gesprochenen Versen und in tiefer Frauenstimme vorgetragen. Schwermütige Gitarrenriffs, ein Hauch von Folklore, meist recht einfache, aber große Melodien und ein unvorhersehbares Songwriting, das viele Überraschungen verbarg - das Gesamtwerk war schwer in Worte zu fassen, bei mir hatte es aber einen besonderen Nerv getroffen.

Das Label Ars Metalli, über das die CD erschienen war, verschwand wenig später von der Bildfläche. In der Folge ist “Cantara Anachoreta” seit etwa zehn Jahren nur mehr über Privatverkäufe zu bekommen. Tunguska Music hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, diese alte Perle nach all den Jahren noch einmal auf den Markt zu bringen. So steht “Cantara Anachoreta” seit kurzem als edles Doppel-DigiPack wieder in den Verkaufsregalen. Das Artwork wurde überarbeitet, das einfache, aber charmante Cover der Erstpressung ist einem düsteren Motiv gewichen, wurde aber im Booklet integriert. Die Stücke wurden klanglich überarbeitet und der überlange Song "Beautiful Wolves", der es seinerzeit aus Kapazitätsmangel nicht auf das Album geschafft hatte, wurde nun endlich seinem Endzweck zugeführt.

Ich hatte das Album nun etwa zehn Jahre nicht gehört, aber heute wie damals verursacht diese Musik bei mir eine Gänsehaut. Freunde düsterer und unkonventioneller Klänge sollten ein Ohr riskieren und der sanierten Scheibe Altmetall eine Chance geben.”

http://www.heavyhardes.de/review-6860.html

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"Schon der 'Prologue' zeigt auf, wie ambitioniert die Herrschaften hier ans Werk gegangen sind. Mit einem enormen Hang zur Dramaturgie und einer beispielhaften Eindringlichkeit wird man hier von einem fast schon hypnotischen Chor in den Bann gezogen und gleichermaßen von den schweren Keyboards und den feinen Doom-Gitarren eingelullt. Immer zur Theatralik neigend, inszenieren ANTICHRISIS hier mithilfe von keltischen Elementen und ersten Vorreiter-Elementen der Pagan-Szene ihrren Sound, bauen einen sehr breiten Klangteppich aus und genießen jeden einzelnen Funken, der durch die musikalische Düsternis glüht und trotz der schwermütigen Atmosphäre so etwas wie Euphorie auslöst. Das geniale, episch begeisternde 'Descending Messiah' setzt kurz darauf die Messlatte und beschreibt in einem zähen, beeindruckenden Fluss das gesamte Dilemma um diesen Release bzw. die langjährige Abstinenz von "Cantara Anachoreta". 'Requiem Ex Sidhe' leitet als größeres Interludium direkt in den nächsten Klassiker, das finstere 'The Endless Dance', über, welches zielsicher, aber doch verträumt und gewissermaßen innerhalb der engmaschigen Grenzen des ANTICHRISIS-Sounds experimentell.

Auf der zweiten Scheibe folgt mit dem schleppenden, überlangen 'Beautiful Wolves' der Song, der überhaupt erst den Ausbau aufs Doppel-CD erforderlich machte und seinerzeit nicht auf dem Album zugegen war. Und auch dies ist eine echte Schande, weil die klangliche Dichte und die dezenten, aber effizienten Stimmungswechsel hier den majestätischsten Output bewirken und den Song zur Blaupause des epischen Doom Metals bestimmen. Elegant, dramatisch, ein wenig Pathos, aber ebenso ein gesunder Gitarren-Unterbau - warum nur wurde uns dieses Meisterstück nahezu anderthalb Dekaden vorenthalten?

Aber diese Frage stellt sich grundsätzlich für "Cantara Anachoreta". Glücklich sollten diejenigen sein, die bereits die Erstauflage genießen durften und diese unbewusste Enthaltsamkeit nicht ertragen mussten. Doch selig sind schließlich die, die auch das komplette Package abgreifen und diese zweite Chance nutzen. ANTICHRISIS haben sich zwar inzwischen längst einen Namen gemacht. Aber etwas so Bezauberndes wurde seit 1997 nicht mehr geschaffen!"

http://powermetal.de/review/review-Antichrisis/Cantara_Anachoreta,16268.html

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"Vor ziemlich genau 14 Jahren wurde das erste Antichrisis-Album "Cantara Anachoreta" im Blue Art Studio in Buckow in der schönen Märkischen Schweiz aufgenommen und abgemischt. Das junge Label Ars Metalli hatte die Band unter Vertrag genommen, da es das das Demo „Missa Depositum Custodi“ überzeugt hatte. Produziert von Andreas Hilbert, wurde das Album 1997 veröffentlicht und verschaffte der Band einen relativ guten Bekanntheitsgrad. Man beschloss, für das nächste Album zu Napalm Records zu wechseln. Ars Metalli gingen Anfang dieser Dekade in die Insolvenz. Zu diesem Zeitpunkt waren alle Auflagen von „Cantara Anachoreta“ längst ausverkauft.

Knapp sieben Jahre später nimmt sich ein kleines Label namens Tunguska Music des Albums an und veröffentlicht es mit Einverständnis des Band-Chefs Sid...

Für eine Wiederveröffentlichung hat man sich ausreichend Mühe gegeben. Wichtigster Punkt: es ist eine Doppel-CD daraus geworden, da der Song "Beautiful Wolves" aus der damaligen Aufnahme-Session unbedingt mit auf die Neuveröffentlichung sollte. Da das Stück immerhin fast zwölf Minuten lang ist, entschied man sich für zwei CDs in einem schön aufgemachten Digipak.

An der schlichten Magie und Ausstrahlung dieses recht rauen Debüts hat sich auch heute nichts geändert. Die Einflüsse aus Rock, Metal und Gothic sind ungefähr gleich stark. Mit Moonshadows Gesang kommt sicherlich auch heute nicht jeder zurecht, aber die Lieder sind alle hervorragend arrangiert und haben den gewissen Zauber nicht verloren. Wer keine Berührungsängste mit Gothic Metal, Drum-Computern und wirklich ungewöhnlicher Musik hat, der sollte dieses Album unbedingt mal antesten. "

http://www.legacy.de/

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"Da sicherlich heutzutage nicht all zu viele Metal-Jünger etwas mit dem Namen Antichrisis anfangen können, erscheint es durchaus sinnvoll, das Debütalbum inklusive des bislang unveröffentlichten Songs ”Beautiful Wolves” noch einmal neu aufzulegen. Da man nun auch inmitten der Arbeit für ein neues Album steckt, wird diese Neuveröffentlichung sicher auch als eine Art kleiner Appetitanreger dienen.

Wenn man bedenkt, dass dieses Album bereits 1997 erschienen ist, verwundert es einen doch, dass es auch heutzutage noch nichts an der für damalige Zeiten fast einmaligen Ausstrahlung verloren hat, denn was die Band hier musikalisch anbietet, ist auch heute noch als wirklich innovativ und ungemein ansprechend einzustufen.

Auf “Cantara Anachoreta” bietet man eine musikalische Mischung aus Doom und Gothic, die stark mit keltischen Folklore-Elementen durchzogen ist. Heutzutage würde man sicherlich von Pagan Metal sprechen, wobei man aber nicht wirklich zu 100% Vergleiche zu dem derzeit boomenden Pagan Metal-Geschehen ziehen sollte, denn Antichrisis klingen doch verdammt eigenständig und haben diesen gewissen Wiedererkennungswert.

Obwohl der Großteil der Stücke verdammt ruhig und eher langsam ausfällt, lässt man auch eine gehörige Portion Härte nie vermissen. Antichrisis schafft es mit jedem einzelnen Song, eine ungemein düstere und drückende Atmosphäre aufzubauen, die einen zu keinem Zeitpunkt loslässt. Besonders der Einsatz des Keyboards erzeugt hierbei einen ungemein schweren und breiten Klangteppich. Schwere, Doom-orientierte Riffs wechseln sich mit akustischen Gitarrenparts ab und verleihen der ganzen Angelegenheit noch einen zusätzlichen Ausdruck an Düsternis.

In Bezug auf das Songwrighting bauen sich die einzelnen Stücke unvorhersehbar auf und bringen so einiges an echt starken Melodien mit sich, die einen immer wieder aufs Neue aufhorchen lassen. Auch was das Gesangliche betrifft wird hier alles andere als eintönig gearbeitet: Zwar ist das Gegenspiel von tiefen, bösartigen männlichen Growls und hohen, sehr sanften weiblichen Parts nicht unbedingt neuartig, aber dies ist bei weitem auch noch nicht alles, was Antichrisis auf “Cantara Anachoreta” gesanglich zu bieten hat. Über weite Strecken kommen hier sowohl heiseres Keifen und Kreischen wie auch Sprechgesang und sogar leicht opernhaft anmutende Parts zum Einsatz: Ihr seht also, dass hier alles andere als eintönig gearbeitet wurde.

Es ist schon mehr als beachtlich, wie es der Band gelingt, den Zuhörer immer wieder in ihren Bann zu ziehen, um ihn mit verschiedensten Emotionen und Eindrücken förmlich zu umgarnen: So etwas findet man in unserer heutigen Zeit nur noch sehr selten.

Schon 1997 konnte ich mich für dieses Album begeistern, was sich auch bis zum heutigen Tage nicht geändert hat Freunde düsterer und unkonventioneller Klänge werden mit dem Teil auf garantiert voll zufrieden gestellt werden. Auf jeden Fall sollte man Augen und Ohren offen halten, wann Antichrisis’ neuester musikalischer Rundumschlag in den Regalen stehen wird. Ich bin jedenfalls mehr als gespannt darauf."

http://www.fatal-underground.de/